Der Ex-Effekt: Neue Chance oder das Gleiche nur anders?

Jeder kennt das: Eine Beziehung ist zu Ende, und es werden Begründungen, Schlussfolgerungen und Erklärungen gesucht, um das Aus der Beziehung zu analysieren und zu verstehen. Sich von einem Menschen zu trennen den man liebt, bzw. den man geliebt hat hinterlässt immer Spuren. Unabhängig davon wer die Beziehung beendet hat.

Eine qualitative Analyse am Ende der Beziehung ist entscheidend, inwieweit bei der nächsten Beziehung ein wirklicher Unterschied gemacht wird. Was oft unterschätzt wird ist, dass unser Gehirn keinen Unterschied macht zwischen Klaus, Michael und Andreas oder Sabine, Marion und Uschi. Das Gehirn speichert die gemachten Erfahrungen lediglich als „so ist Mann“ und „so ist Frau“ ab. Der Verstand unterscheidet nicht nach Namen, sondern nur nach Geschlecht. Ob wir das wollen oder nicht.

Deshalb: Die Qualität der Beziehungsanalyse entscheidet, wie unbeschadet das andere Geschlecht dabei weg kommt. Der oder die Nächste soll die Fehler des Ex schließlich nicht ausbaden müssen! Und hier stoßen wir an unsere Grenzen. Denn wie Einstein schon sagte: „Man kann ein Problem nicht mit den gleichen Denkstrukturen lösen, die zu seiner Entstehung beigetragen haben.“

Egal welche Begründungen wir finden, sie werden vielleicht die Ergebnisse erklären, aber NICHT woraus sie entstanden sind. Ohne eine wirkliche Erkenntnis warum alles so war wie es ist wird es in der nächsten Beziehung wieder genau so enden- nur anders. Und später wird es immer wahrscheinlicher, dass man nicht mehr Schluss macht, weil es doch immer wieder das Gleiche zu schein seid und man sich an das gemütliche Elend des Zusammenseins gewöhnt. Man kann sich gar nicht mehr vorstellen, dass es auch anders geht!

Dies erklärt dann auch, warum manche zu ihrem Ex-Partner zurück wollen. Mit dem Nächsten ist es auch irgendwie wieder gleich, nur anders! Und wenn einem das was anders ist weniger gefällt als beim Ex, dann geht man lieber zu ihm zurück. Nur ungern gewöhnen wir uns an neues Unbekanntes, wenn es auch nicht das ist, was wir wollen. Wird es mit dem Ex dann auf einmal schöner sein? Nein, wir arrangieren uns damit, geben uns zufrieden und leben in Hoffnung, dass es besser wird.

Ohne Erkenntnis wird das nicht der Fall sein. Wir haben die Wahl: Überlassen wir die Liebe so wie sie sein kann Hollywood und dem großen Kino? Oder schauen wir mal, warum es bei uns so ist bzw. war wie es ist. Denn sobald uns das bewusst ist, können wir etwas ändern.

Wieder inspiriert über Partnerschaft zu sein, das andere Geschlecht wieder zu begehren, das Beuteschema zu ändern, sich in den Partner wieder frisch zu verlieben, eine neue Chance mit dem Ex zu haben oder eine Ehe zu retten- dies sind alles Möglichkeiten die in unserer Macht liegen.

Dafür gilt es unser Beziehungsmuster zu erkennen. Und jeder hat es! Und sobald wir es wie Rumpelstilzchen entlarvt haben, verliert es die Macht über uns und wir können unser Liebesleben wieder aktiv gestalten- so wie wir es wollen. Und nicht so, wie uns das Beziehungsmuster unbewusst zwingt.

Wie wäre es eine neue Chance zu wählen anstatt das Gleiche nur anders?

Sie möchten diese Möglichkeit für sich nutzen? Dann kontaktieren Sie die Expertin für Entsingelung.

Ihre Verena Lauer.

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Warum meldet er sich nicht mehr?

Was ist gewesen:

Klientin spricht einen Mann in einem Club an und knutscht noch am selben Abend mit ihm rum. Die Initiative ging von Ihr aus- beim Ansprechen und auch beim Kuss.
Am Tag danach kontaktiere sie ihn auf Facebook und bekam keine Antwort.
Sie wunderte sich- schließlich ist sie eine verdammt attraktive Frau!!!
Was war da nur los, dass von ihm nichts zurückkam?
Sie verstand es nicht, der Typ hat ihr total gut gefallen und er war sehr charmant!

Die Frage die sie hatte: Warum hat er sich nicht auf sie eingelassen?

Ergebnis: Ginge es nach Ihr, sollten die Männer die Frauen ansprechen.
Schließlich will sie erobert werden! Als sie an diesem Abend den extrem gut aussehenden Mann gesehen hat ist sie sofort zu ihm hin um ihn anzusprechen.

Ich fragte warum sie nicht gewartet hat bis er sie anspricht wenn das doch Ihren Vorstellungen entspricht. Zur Antwort kam, dass er sich vielleicht nicht getraut hätte, vielleicht gegangen wäre, sie vielleicht übersehen hätte oder einfach zu lange gewartet hätte bis er sie anspricht. Sprich: sie war misstrauisch, ob bzw. dass der Mann das Kennenlernen einfädelt.

Alles soweit kein Problem- sie war in diesem Fall einfach schneller mit dem Ansprechen.

Aber was war dann das Problem? Bei genauerem Nachfragen: Dass er sie nicht angesprochen hat! Denn wäre er interessiert gewesen, dann hätte er sie angesprochen!
Das heißt als Sie ihn ansprach, hatte er bei ihr unbewusst schon verloren.
Er hätte sie ansprechen sollen!

Diesen unbewussten Vorwurf hat der Mann gespürt. Nicht, dass sie zu ihm gesagt hat dass sie das blöd fand. Vielmehr hat sie sich bereits eine schlechte Meinung über ihn gebildet aus der heraus sie mit ihm gesprochen hat. Das kann man sich so vorstellen:
Hinter jedem Satz den sie sagt kommt ein Art Komma und dahinter unausgesprochen das, was sie unbewusst gedacht hat.

Welche Meinung könnte das gewesen sein? Hier ein paar Beispiele:
War er für sie ein zurückhaltendes Weichei? Ein eingebildeter Macho? Ein unfähiger Trottel?

Der Mann spürt diese Meinung unbewusst! Die Kommunikation die bei ihm dann ankommt ist ungefähr so: z.B. frägt sie „Sprechen Dich öfter Frauen an?“, Du zurückhaltendes Weichei?

Was folgt? Der Mann reagiert auf die schlechte Meinung die sie über ihn hat!
Wenn nicht mit Worten, dann mit seinem Verhalten. In diesem Fall hat er sich nicht mehr bei ihr gemeldet. Er wird ihr nicht unbedingt genau sagen können warum es so ist, aber für ihn hat es sich nicht richtig angefühlt. Und da hilft ihm auch nicht, dass sie total gut aussah!

Was hilft dieses Wissen nun der Klientin? Entweder sie vertraut zukünftig darauf, dass die Männer sie ansprechen werden wenn sie Interesse an ihr haben. Oder aber- und dann kann sie aktiv bleiben- sie wandelt ihre Meinung über die Männer, die sie anspricht.

Guter Tipp- jedoch kann es gut sein, dass sie in der Praxis an ihre Grenzen stößt:
Nämlich den Männer zu vertrauen oder aber eine gute Meinung über sie zu haben.

Und da fängt dann das eigentliche Coaching erst an.
Warum vertraut sie den Männern nicht (mehr)?
Warum wertschätzt sie die Männer nicht (mehr)?

Eine schlechte Meinung zu haben heißt nicht, dass man jemanden nicht mag oder liebt.
Sondern sie steht eher für die Summe an Erfahrungen, die wir insbesondere mit dem anderen Geschlecht und in Beziehungen gesammelt haben.
Und diese Meinung wirkt unbewusst auf unser Verhalten.

Im Coaching werden die gemachten Erfahrungen im Detail beleuchtet und analysiert, wie sie zur heutigen Meinung beigetragen haben. Diese Meinungen nennt man auch Denkmuster. Kennt man sein Denkmuster nicht, dann wird man von ihm gelebt.

So wie im oben beschriebenen Fall. Ein Mann gefällt ihr, sie spricht ihn an und versteht überhaupt nicht, warum er sich nicht mehr meldet! Dabei hat sie ihn doch wirklich gemocht!

Wenn sie ihrem Denkmuster auf die Schliche kommt, dann kann sie von ihm nicht mehr ausgetrickst werden.

Und diese Möglichkeit bietet die Entsingelung!
Dass nichts zwischen Ihnen und der Liebe steht!

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